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Ihr Reiseführer für Italien

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Apulien


Die Region Apulien, auch Puglia, befindet sich im südöstlichen Teil Italiens, quasi an der Stiefelspitze. Sie ist etwa 19.000 km² groß und hat etwa 4,1 Mio. Einwohner. Apuliens Hauptstadt ist Bari.

In der ganzen Region Apulien wird hauptsächlich dank fruchtbarer Böden Landwirtschaft betrieben. Es werden überall in der Region Mandeln, Oliven, Getreide und Wein angebaut.
Apulien ist ein großartiges Weinanbaugebiet, aus dem vor allem gehaltvolle Rotweine kommen.

 



Das Landesinnere Apuliens ist geprägt durch grüne Ebenen und weite Kornfelder des Tavoliere-Gebietes, welche sich mit der Karstlandschaft abwechseln. Die Hügellandschaften im Salento wiederum gehen in die weiten Flächen der Olivenhaine über und im Norden erwartet den Besucher die gebirgige Halbinsel des Gargano.

 

 

Apulien in Italien

 

 

Die Olivenhaine sind oft schon Jahrhunderte alt und man fährt durch kleine, alte Dörfer, so dass der Eindruck entsteht, in vergangenen Zeiten zu schwelgen.


Da Apulien mit gut 800 km Küste eine der längsten Küsten Italiens besitzt, ist hier auch durch etwa 300 Sonnenstunden im Jahr eine ausgedehnte Badesaison. Die apulische Küste ist sehr abwechslungsreich und die weißen Sandstrände wechseln mit malerischen kleinen Buchten ab, die zum Teil von monumentalen Felsformationen umschlossen sind.
Bootsfahrten um die Halbinsel bieten Gelegenheit, die bizzar anmutenden Klippen und Grotten des Gargano zu bestaunen. Dort fand man Relikte steinzeitlicher Bewohner.
Sowohl der im Norden gelegene Gargano wie auch die Küste des Salento im Süden sind optimale Gebiete für Wassersportler jeder Art.

Aber neben der traumhaften Küstenlandschaft bietet Apulien auch kulturell sehr viel. Friedrich II. erklärte die Region zu seiner Wahlheimat und in Foggia ließ er einen prächtigen Palast erbauen. Es folgten Festungen in der ganzen Küstenregion.


Der achteckige Bau des Castel del Monte lässt auf Friedrichs Spuren wandeln und zählt zu einem der wichtigsten Anziehungspunkte. Das schon weithin sichtbare Gelb der Festung leuchtet aus erhöhter Position und ragt zwischen Olivenhainen stolz empor. Seit 1996 steht das Castel del Monte auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO.

Ein weiteres UNESCO Weltkulturerbe ist das Trulli-Städtchen Alberobello im Itria-Tal. Trulli bezeichnet Rundbauten mit spitzen Dächern, die das Landschaftsbild an verschiedenen Stellen in Apulien prägen. Sie sind eine einzigartige Besonderheit auf der Welt und wurden liebevoll restauriert. Heute dienen sie sogar als Ferienunterkünfte.

Ebenso verteilen sich über das Land geschichtsträchtige Städte, die von den Spuren jahrtausendalter Vergangenheit zeugen.
Besonders erwähnenswert sind hier Taranto, Brindisi und die Hauptstadt Bari, ebenso Lecce mit prächtigen Palästen.


Eindrucksvoll in der ganzen Region sind die romanischen Kathedralen, wobei die direkt am Meer gelegene Kathedrale San Nicola in Trani sicher besonders majestätisch ist.

Einen Abstecher sollte man unbedingt auch nach Ostuni machen, die auf einer Anhöhe gelegene weiße Stadt mit Blick über eine weite, traumhafte Landschaft.

 



Auch die Küche Apuliens verwöhnt den Urlauber.
Die regionale Küche reicht von fangfrischen Meeresfrüchten und Fisch über vielfältige Gemüsesorten und Pastavariationen.


Apulisches Brot ist weit über die Grenzen des Landes bekannt, besonders die Teigkringel Frisedde und die Taralli, die teilweise mit Fenchel oder Weißwein gebacken werden.


Zahlreiche Käsespezialitäten und das in Apulien bevorzugte Lamm ermöglichen eine ideenreiche einheimische Küche, die in den vielen traditionellen Restaurants genossen werden kann.

 







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