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Ihr Reiseführer für Italien

Florenz - Stadt der Künste


Florenz ist das Symbol der Renaissance, die im 15. Jahrhundert ganz Italien erfasste. Schriftsteller wie Machiavelli, Dante und Patrarca bereicherten die Stadt literarisch genauso wie namenhafte Künstler wie Botticelli, Donatello oder auch Michelangelo. All diese und viele andere machten Florenz zur Welthauptstadt der Künstler.

In der Geschichte hatten hier bereits die Etrusker auf den umliegenden Hängen ihre eigenen Ansiedlungen, doch die Stadt selber wurde erst um 59 v. Ch. durch die Römer gegründet. Sie besaß jedoch wenig Importanz und auch als sie von den Langobarden erobert wurde, war sie nur eine Stadt von vielen.

 

 

Dom in Florenz in Italien

 

 

Aus den Nebeln des Mittelalters erhob sie sich, als sie zu einem eigenen Stadtstaat und so unabhängig wurde. Bankiers steckten viel Geld in Woll- und Stoffproduktion im 13. Jahrhundert und machten aus der einst unwichtigen Stadt ein wichtiges Handels- und Machtzentrum. Zunächst hatten die Gilden die Macht in den Händen, doch bald ging sie in die Florentinische Republik über.

 

 

 

Mit der Zeit beherrschten die großen aristokratischen Familien diesen Sektor, die bekannteste von ihnen ist die der Medici. Fast 3 Jahrhunderte ist nicht nur Florenz, sondern die ganze Umgebung unter ihrer Herrschaft. Aber sie machen die Stadt zum Zentrum für Künstler und Intellektuelle.

 

Es entstehen die meisten Gebäude und Paläste. Maler, Architekten und Bildhauer werden aus ganz Italien nach Florenz beordert und schmücken Häuser, Plätze und Kirchen. Als die Medici ihre Macht verlieren um 1737, fällt die Stadt an Österreich und im neuen Königreich Italien wird sie zur Hauptstadt gemacht. Doch ihre Größe ist nicht mehr zu vergleichen mit der der Familie Medici.

Das Zentrum Florenz\\' ist kompakt und die meisten Sehenswürdigkeiten, die heute von ihrer einstigen Größe zeugen, liegen alle dicht beieinander. Die Piazza del Duomo ist der Mittelpunkt. Hier kann man den Dom besichtigen, der eine Fassade aus mehrfarbigen Marmor hat.

 

Daneben steht der 85 m hohen Glockenturm, ebenfalls aus grünem, weißen und rotem Marmor. Im Dom gibt es wunderschöne mehrfarbige Intarsienmarmorböden von Francesco da Sangallo und Baccio d\\'Agnolo. Die Domkuppel wurde von Brunelleschi gemalt und von dort oben hat man einen wunderbaren Blick auf die gesamte Stadt.


Die Uffizien waren ursprünglich Büroräume und wurden später auch für Kunstsammlungen genutzt. Hier sind Gemälde von Michelangelo, Botticelli, Urbino, Giotto, Caravaggio und vielen anderer namenhafter Künstler ausgestellt.
Piazza della Signoria und der Palazzo Vecchio sind Jahrhunderte das Herz des politischen und sozialen Lebens der florentinischen Gesellschaft gewesen.

 

Mit der großen Glocke wurde das Volk für Volksabstimmungen in das Parlament gerufen. Im Palazzo Vecchio ist noch heute das Rathaus untergebracht. Malereien von Vasari erzählen von Florentiner Siegen. In der Piazza stehen zahlreiche Statuen, die an wichtige Persönlichkeiten aus der Geschichte Florenz erinnern.

 

 


In der gotischen Basilika von Santa Croce liegen wichtige Florentiner wie Michelangelo, Galileo und Machiavelli begraben.


Über die Ponte Vecchio aus dem 14. Jahrhundert, wo Goldschmiede und Schmuckhändler ihre Geschäfte haben, kommt man auf die andere Seite des Arno und zu dem Palazzo Pitti. Der Bankier Pitti ließ diesen prachtvollen Palast erbauen, um der Familie Medici Konkurrenz zu machen in Macht und Reichtum. Ironischerweise kauften jedoch genau diese später den Palast auf.

Florenz ist die Stadt der Künste Italiens!

 

 

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