Gebirge in Italien
Der Appennin zieht sich fast durch das gesamte Land und hat Italien den Beinamen Appenninen-Halbinsel eingetragen. Mit über 1500 Kilometern Länge und bis zu 100 Kilometern Breite beherrscht er den italienischen Stiefel vom Nordwesten bis zum Südwestzipfel.
Ihre Fortsetzung finden die Berge auf Sizilien als Ätna-Gebirge.
Die höchste Bergkette des Appennin findet sich in der Mittelitalienischen Region der Abruzzen - Cran Sasso d\\'Italia. Sie misst über 2900 Meter.
Die Alpen säumen das Mittelmeerland im Norden auf 1200 Länge. Internationale Wintersportler freuen sich Jahr für Jahr auf weit über hunderttausend Kilometer Skipisten. Bormio, Kronplatz oder Livigno sind bekannte und beliebte Wintersportgebiete.
Die Ostalpen verfügen nur einen Viertausender, den Piz Bernina. Allerdings
befindet sich, zum Leidwesen der Italiener, der Gipfel auf Schweizer Staatsgebiet.
Die Dolomiten sind eine Bergkette innerhalb der Südlichen Kalkalpen. Sie befinden sich auf Italienischem Staatsgebiet in Südtirol.
Der Marmolata ist mit 3300 Metern der höchste Berg. Mächtige Massive wie der Langkofel oder die Geislergruppe wechseln mit weiten Tälern, in denen größere und kleinere Orte angesiedelt sind.
MontBlanc de Courmayeur
Der Montblanc ist zumindest dem Namen nach vielen Menschen bekannt. Anders verhält es sich mit dem MontBlanc de Courmayeur. Bei diesem handelt es sich um den höchsten Berg Italiens. Er reckt sich auf fast 4750 Meter hoch. Ein Sattel, der Col Major trennt den MontBlanc de Courmayeur vom Montblanc. Interessant ist die Betrachtung des Berges von der Stadt Courmayeur aus. Sein Gipfel täuscht vor, der des Montblanc zu sein. In Wirklichkeit ist er 100 Meter niedriger. Der MontBlanc de Courmayeur gehört zur Montblanc-Gruppe und ist gern angenommenes Gebiet für Bergsportler. Ausgangspunkt für viele Bergtouren sind Entreves oder Les Houches.
Die Zumsteinspitze
Dieser Viertausender verdankt seinen Namen dem Walliser Joseph Zumstein.
Er hat am 1. August 1820 als Erster den 4563 Meter hohen Gipfel bezwungen.
Die Zumsteinspitze befindet sich im Grenzgebiet zwischen Italien und der Schweiz. Sie wird als Teil des Monte-Rosa-Massivs in den Walliser Alpen angesehen. Politisch gehört der Gipfel zur Schweiz. Als Ausgangspunkt für Hochtouren zur Zumsteinspitze bevorzugen erfahrene Bergwanderer die italienische Seite. Konditionsstarke Bergsportler erreichen von der Zumsteinspitze aus die Signalkuppe und die höchste Berghütte Europas, die Capanna Regina Margharita.
Picco Luigi Amedeo
Mit knapp 4470 Metern ist der Picco Luigi Amedeo der dritthöchste Gipfel Italiens. Er ist im Montblanc-Massiv in den Sayover Alpen zu finden. Der Picco Luigi Amedeo liegt im Aosta-Tal und steht damit vollständig auf Italienischem Boden. Der Berg wurde nach dem Italienischen Marineoffizier und Forschungsreisenden Luigi Amadeo Giuseppe Maria Ferdinando Francesco von Savoyen benannt. Er war Herzog der Abruzzen.
Um den Picco Luigi Amedeo zu erreichen, muss der Brouillardgrat überschritten werden. Es ist einer der großen Grate des Montblanc.
Ätna
Mit dem Namen Ätna verbindet man allgemein die Vorstellung eines Feuer speienden Berges. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich ein massiver Gebirgszug auf der größten Mittelmeer-Insel Sizilien.
Bis auf 3350 Meter erhebt sich der mächtige Vulkan. Er gehört zu den größten der Welt. Sein Beiname wird fast ehrerbietig ausgesprochen - der wahre Herrscher Siziliens.
Die Faszination seiner ununterbrochenen Tätigkeit, das ständige Rumoren in seinem Inneren zieht jedes Jahr unzählige Touristen nach Sizilien. Abenteuerlust und Neugier treiben sie zu Tausenden auf den Giganten.
Zwar liegen spektakuläre Ausbrüche Jahrhunderte zurück. Niemand weiß, wie lange der Ätna relativ gutmütig bleibt. Wer im Umkreis des Vulkans lebt, muss sich der Gefahr bewusst sein.
Geologisch interessant ist die Tatsache, dass im Gestein der Appenninenkalk wieder zu finden ist, ein Hinweis auf die Fortsetzung des Appenninn auf Sizilien.
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