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Hauptstadt Rom - Leben mit der Antike


Alle Wege führen nach Rom – sagte man früher, denn es war einst das Zentrum der Zivilisation und der damaligen europäischen Welt. Die Stadt wurde von den Brüdern Remus und Romolus gegründet, die der Sage nach von einer Wölfin aufgezogen wurden. Aus der kleinen Ansiedlung am Tiber wurde sehr bald eine Stadt, die sich auf 7 Hügeln befindet.

 

Zur Zeit des Römischen Reiches war es Mittelpunkt des ganzen europäischen Kontinents und unter seinem Einfluß standen so ferne Orte wie Kleinasien, Nordafrika und sogar England. Kaiser Nero setzte Rom in Brand, zerstörte es größtenteils und ließ es wieder aufbauen. Viele nachfolgende Kaiser hinterließen Zeugnisse ihrer Wirkungszeit.

 

Die Stadt Rom in Italien

 

 

Mit dem Zerfall des Römischen Reiches wurde Rom zum Zentrum der Christenheit, der Vatikan wurde Sitz der Päpste und diese hatten viel Sinn für Großartiges und Kunst. Sie versammelten die bedeutendsten Maler, Architekten und Bildhauer um sich, um die eigenen Gemächer, die der Basilika sowie Rom selber zu bereichern mit ihren Künsten. Es sollte Ausdruck der Magnifizenz der Christenheit werden. Viele Zeugnisse stammen aus der Barock- und Renaissance-Zeit.

 



Heute ist Rom Hauptstadt Italiens, aber nicht mehr das Zentrum Europas. Jedoch hat es nichts an Größe verloren. Eine lebhafte Stadt, mit einem beeindruckenden Zentrum, daß wie selbstverständlich mit seiner Vergangenheit lebt. Vespas und Autos schlängeln sich durch alte römische Thermen, am Kolosseum stehen moderne Reisebusse und am Trevibrunnen werden Filme gedreht. Der Vatikan ist ein eigenständiger Staat und gehört nicht zu Rom.

Zu besichtigen gibt es viele Zeugnisse aus der Römerzeit oder später. Das Kolosseum ist mit 80 Eingängen, 4 Stockwerke hoch, Platz für 70.000 Zuschauern und einem Sonnendach eines der größten Arenen seiner Zeit.


Das Forum Romanum war Mittelpunkt des römischen Lebens: hier befand sich der Markt, stand die Rednerbühne und der Sitz des Senats.
In den Caracalla-Thermen konnten bis zu 1.600 Personen sich sportlich betätigen, die Sauna nutzen, in der Bibliothek lesen.


Die Engelsburg war ursprünglich ein Mausoleum Kaiser Adrians und wurde 271 n. Ch. zu einer Festung umgebaut. Der Name beruht auf einer Version Papst Gregorios um 590, in der ihm ein Engel das Ende der Pest voraussagt.

 

 


Das Pantheon ließ Kaiser Adrian auf einem vorherigen Tempel neu erbauen und ist seither unverändert geblieben. Bemerkenswert ist die Bauweise: die Mauern beginnen unten mit einer Breite von 6,5 m und verdünnen sich zur Kuppel hin auf 1,5 m. Einzige Lichtquelle ist die Öffnung in der Kuppel, durch die der Regen in ein darunterliegendes Becken fällt.


Die Piazza Navona stammt ebenfalls noch aus der Römerzeit und wurde damals zu festlichen Zwecken genutzt. Sie ist heute eine der schönsten Plätze der Welt.
Die spanische Treppe – nach der hier liegenden spanischen Botschaft benannt – führt über 138 Stufen zu der Franziskaner-Kirche Trinità dei Monti. Von der oberen Terrasse, dem Pincio, hat man einen wunderbaren Blick.


Der Trevi-Brunnen liegt unscheinbar in einer Nebenstraße und ist wohl der berühmteste Brunnen – nicht erst seit Fellini's Dolce Vita.
Die Pyramide ist – so modern sie aussieht – 2000 Jahre alt und das Grabmal des Caius Cestius Epulone.

Rom ist ein einzigartiges Erlebnis, das man nie vergisst!

 

 







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